Neue Besen kehren besser -

aber die alten wissen, wo der Dreck sitzt.

Stephanie Sellier

Texterin, Redakteurin, Buchautorin

Am Anfang war der Stift

Brotlose Kunst?

Tablet, Notizbücher und Stift, dazu eine halb ausgetrunkene Kaffeetasse (Foto: pexels.com, CC0-Lizenz)

"Du kannst doch schreiben!", sagte mir aufmunternd eine Freundin, als ich nach dem Studium einen Job suchte. 

 

Schreiben? Ja, das konnte ich, und zwar so leicht, wie andere sprechen.

 

In meinen Adern floss Tinte - ich kam aus einer eloquenten französischstämmigen Familie mit  Journalisten, Verlegern, Buchhändlern und Druckern. 

 

Aber wer sollte mich fürs Schreiben bezahlen? Schließlich war das Internet lange von Programmierern und Webdesignern dominiert, während Texte nachrangig als "Content" liefen. Denn schreiben konnte angeblich jeder, der eine Schule besucht hatte.

 

Ich war deprimiert. Warum hatte ich kein anderes Talent? Warum hatte ich, ach! Philosophie studiert und Germanistik und nicht BWL oder Jura. Aber dazu taugte ich Kreativkopf leider nicht, Anpassungsversuche in talentferne Bereiche frustrierten mich weiter.

Entdecker und Aufträge

Zufällig traf ich bald darauf einen Agenturchef, der mich prompt als Newsletter-Redakteurin für ein bundesweites Online-Magazin einstellte. "Du kannst echt schreiben", sagte er in den zehn Jahren Mitarbeit immer wieder anerkennend. "Deine Texte machen Spaß."

 

Damals merkte ich auch, dass doch nicht jeder schreiben kann. Manche sülzten mit Füllwörtern, andere reihten pompös Substantive aneinander. Viele langweilten, die größte Sünde in den Medien.

 

Dass ich schreiben kann, wurde mir in meinem weiteren Berufsleben wieder und wieder bestätigt, ob als Buchautorin für den Cornelsen Schulbuchverlag oder als Redakteurin für ein Mitarbeitermagazin, für das ich fast alles textete, vom Personen- oder Städteporträt bis hin zum Kochrezept und Rätsel.

 

Zuletzt ergab sich eine fruchtbare, angenehme Zusammenarbeit mit dem konkursbuch Verlag Tübingen und der Buchhandlung Domstraße in Köln, für die ich Webseiten erstellt habe, pflege und stetig weiterentwickele. Das nötige Online Marketing inklusive Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann ich natürlich auch. Vor allem aber texte ich mit leichter, sicherer Hand, was sich im Traffic niederschlägt.  

Wer kann, der kann

Köln: Blick vom linksrheinischen Ufer auf Deutz mit LVR-Turm, Abendstimmung mit goldener Sonne
Köln - die Stadt, in der ich lebe.

Ich kann eben schreiben. Punkt. Und verdiene Geld damit, bescheiden, aber glücklich. Wer kann schon von sich sagen, beruflich sein Glück gefunden zu haben?

 

Auftraggeber, die mein redaktionelles Können schätzen, statt einen Praktikanten an den Unternehmensblog zu setzen, kann ich ebenfalls glücklich machen.

 

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